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Evolution der menschlichen Intelligenz

Dass Intelligenzunterschiede zwischen Völkern existieren, gilt mittlerweile als hinreichend belegt. Ob diese aber genetischer oder lediglich kultureller Natur sind, ist eine hitzig geführte Debatte unserer Zeit. Die politisch korrekte Meinung ist hier natürlich, dass die Unterschiede aussschliesslich auf kulturelle Unterschiede zurückzuführen sind.

Meiner Meinung nach lautet die Antwort aber: Die Unterschiede sind beiderlei Natur. Alle Unterschiede sind vermutlich kulturellen Ursprungs, haben sich aber wahrscheinlich inzwischen im Genom manifestiert, sind nun also auch genetischer Natur.

AI's Deception

Artificial Intelligence Research, despite its enormous successes, will always be considered a failure. There is nothing that AI researchers can do about this. The reason for this is as follows.

A century ago, mundane tasks like multiplying or dividing numbers (or even harder: computing the square root of a number) were considered tasks that require intelligence. After all, stupid people could not perform them. If anyone would ever present a machine that could do such computations, this machine would surely be intelligent. So people thought.

"Ich simuliere, also bin ich" (NZZ-Artikel vom 19.01.2011)

Ich simuliere, also bin ich

Über die Notwendigkeit, Imaginäres und Reales auch im nicht ganz geheuren digitalen Alltag zu unterscheiden

 

"Lebenszeit und Doppelleben - über virtuelle und reale Existenz" (NZZ-Artikel 31.12.2010)

31. Dezember 2010

Lebenszeit und Doppelleben

Über virtuelle und reale Existenz

 

Von Martin Meyer

Der griechischen Antike galt Ataraxia als höchste Form des Daseins. Sie war zu praktizieren als Seelenruhe und Gelassenheit nach innen und nach aussen, also gegen die Lebensstürme der Psyche wie gegen Widrigkeiten der physischen Verfassung. Weder Leiden und Schmerz noch Krieg und Verbannung sollten den Experten der Einübung in diese Tugend etwas anhaben können. Jetzt hatten sie Distanz um sich gelegt, und selbst der Kosmos mitsamt seinen treulosen Göttern war ihnen fern gerückt.

"Schneller Lesen" - Link-/Empfehlungen zum unten angeschnittenen Thema

Lesen sei ja "Denken mit einem fremden Hirn", wie es Jorge Luis Borges einmal formulierte. Entsprechend wäre ein höheres Lesetempo, möglichst verbunden mit einer erhöhten "Merkquote", manchmal durchaus wünschenswert. Die folgenden zwei Punkte betreffen gemäss der Hurn'schen Dichotomie (als Gegentheorie zum Artikel in der NZZ) die Hemisphäre des "Zwecklesens", nicht die des "Lustlesens" - es gebe ja Bücher, die man schlingen kann, und solche, die man kauen muss ... Also meine Erfahrung zum Schlingen:

"Schneller Lesen" (NZZ-Artikel 29.12.2010)

Schneller lesen

Immer zahlreicher werden Bücher und Handschriften digitalisiert und ins Netz gestellt – mit ungewissen Folgen

Ob Heinrich Heines Werke oder neuerdings Goethes Briefe an Charlotte von Stein: Immer häufiger werden Handschriften und Bücher digitalisiert und im Internet frei zugänglich gemacht. Unser Umgang mit diesen Texten bleibt davon nicht unbeeinflusst. Roman Bucheli

"Brillenträger und andere Kopffüssler" (NZZ-Artikel 22.12.2010)

22. Dezember 2010, Neue Zürcher Zeitung